Bis unsere Saison in Schotten begann, hatten wir mit einigen Problemen zu kämpfen, wo alles dabei war von Steine im Ansaugtrakt bis zu Flammen im Motorraum, bis wir dann endlich „einsatzbereit“ waren.

Aber die kostspielige und Megaarbeit über den Winter mit Gewichtsreduzierung am Fahrzeug von über 100kg, wo Zottel und Holgi wirklich alles gegeben haben! So wie eine komplette Neuentwicklung und Neuaufbau des Motors mit der „Federführung“ von Norbert und in Zusammenarbeit mit unserem Motorenbauer des Vertrauens und langjährigem Partner RISSE Motorsport aus Soest, wo ein Serienmotor zu einem Rennmotor wurde mit über 100 PS mehr wie das Jahr zuvor wo dann mit Drehzahlerhöhung von 1000 U/min in 4 Schritten von Rennen zu Rennen über 200PS mehr wurden !

In Schotten lief anfangs alles sehr „nervös“ und mit kleinen Problemchen mit der Thermik, den Bremsen und der Öldichtigkeit wo es dann wieder mal „hell“ wurde freitags abends in unserem Servicezelt bis zum Einsatz des Feuerlöschers!

Dafür lief im Rennen alles für uns, Der Motor ging echt brutal und Ich traute mich von Lauf zu Lauf immer mehr bis wir am Ende zwar auch mit glück den Gesamtsieg holten … J meinen Ersten!

Mit viel Motivation und Verbesserungen von Erkenntnissen in Schotten ging’s dann zum Iberg nach Heiligenstadt wo wir freitags abends den Kettenspanner der linken Zylinderbank noch Abdichten wollten und wir dann sahen, als er draußen war das er kaputt ist. Das hieß dann ab nach Hamburg und aus dem alten Motor den Kettenspanner holen wo Zottel und Kay samstags morgens wieder da waren und der „Dicke“ rechtzeitig zum 1.Training wieder lief.  Ich habe von Anfang an mit sehr viel „Respekt“ agierte und irgendwie kein Vertrauen im Nassen zum Auto aufbauen konnte, was letztendlich ein elektrisches Problem mit der Traktionskontrolle war. Im letzen Trainingslauf fuhr ich dann ohne und prompt fühlte ich mich zwar mit verstärktem Gegenlenken wohl im Auto.

Sonntags dann mit immer noch großem Respekt belegte ich nur ganz knapp hinter Herbert Pregartner den 4 Platz!

Nun kam das Homburger Bergrennen  meine fahrerische Lieblingsstrecke! Wo wir freitags abends erst mal die Federrate der vorderen Federbeine änderten da ich mit der Einstellung nicht mehr viel weicher konnte, was natürlich zur folge hatte das man sich erst mal wieder ran tasten musste. Was ich aber sehr gut umsetzen konnte und von Lauf zu Lauf gut eine Sekunde schneller wurde und zum Schluss der 2 Platz in der Klasse raus sprang!

Dann kam der Europameisterschaftslauf in Glassbach wo das Auto immer unfahrbarer wurde und wir immer mehr hinter her hinkten über 10 Sekunden  außer im zweiten Trainingslauf im Nassen  wo wir fast 10 Sekunden davor waren …. Irgendwie verkehrte Welt wo alles am Fahrwerk verändern nix brachte …. was sich im Nachhinein aber als was ganz simples herausstellte …die Hinterreifen waren „fertig“ …Fazit: Alle drei Rennen neue Reifen auf der Hinterachse!!

Dann kam Osnabrück „der Rollaut vom Vorjahr“ wo ich Freitags Früh schon um 8 Uhr in Paderborn war bei SAR auf dem Leistungsprüfstand und dann direkt zum Rennen fuhr Samstags dann, wie schon angesprochen zum 3. Trainingslauf  neue Reifen aufzogen und siehe da auf Anhieb über 2 Sekunden schnellen wie im Lauf davor !

Am Start war wirklich alles was Rang und Namen hat aus Europa und ich fuhr trotzdem knapp hinter Norbert Brenner zum zweit schnellsten „Auto mit Dach“  und war 6 Sekunden schneller als letztes Jahr!

Dann kam Hauenstein wo alles anders kam , ich ging trotz noch nicht ganz auskurierter  Lungenentzündung an den Start wo man aber an den Zeiten im Training sah dass es kein Handicap sein kann, über 6 Sekunden Schneller als letztes  Jahr und in Schlagdistanz und das im letzten Trainingslauf wo vor dem Ziel der Motor zäh wurde und ich mit getretener Kupplung mit „MOTOR AUS“ ca.180m

 übers Ziel rollte!

Leider hieß das für Saison 2015, sie ist beendet denn der Grund für das Zähwerden des Motors war ein kapitaler Lagerschaden wo Kurbelwelle, Pleuel und der Motorblock kaputt gingen und der Grund dafür war, dass die Ölpumpe regelrecht Implodiert ist und somit den Dienst quittierte!

Trotz allem war es eine sehr erfolgreiche Saison was die Erkenntnisse und Entwicklung betrifft und wir schneller konkurrenzfähig  waren wie wir selbst gedacht haben!

Über den Winter werden wir nun konsequent und mit Verstand den Motor reparieren und natürlich auch verbessern wo Ihr alle gespannt sein dürft, J glaubt mir!!

Euer Holger

PS. Ich möchte mich bei allen Sponsoren, Partnern und Gönnern bedanken für die tolle Zusammenarbeit dieses Jahr und vor allem bei meinem Team …. Steffen, Christian, Marco, Markus, Holgi, Zottel und Norbert …. IHR SEID DAS BESTE TEAM DAS ES GIBT!!

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